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Flug verfolgen: Lufthansa

Die Wurzeln der heute weltweit bekannten Fluggesellschaft liegen historisch in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts. Auch wenn keine lückenlose, juristische Firmengeschichte besteht, wird 1926 erstmals eine Fluggesellschaft mit dem Namen Deutsche Luft Hansa AG gegründet, die unter diesem Namen bis 1951 firmiert.

1954 erwirbt die 1953 als Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf (LUFTAG) gegründete Gesellschaft die Namensrechte der Lufthansa und benennt die LUFTAG in Deutsche Lufthansa AG um.

Zu Beginn bis 1962 befand sich die so entstandene Lufthansa AG zu 100 Prozent in staatlichem Besitz. In mehreren Schritten vollzog sich jedoch der Wandel zur heute vollständig privatisierten Deutschen Lufthansa AG. Zur heutigen Lufthansa zählen, neben der inzwischen als Lufthansa Classic bezeichneten Gesellschaft auch die Marken Germanwings, Swiss sowie die Australian Airlines Group.

Die Lufthansa ist heute das zweitgrößte Luftverkehrsunternehmen Europas. Unter dem internen Namen Lufthansa Passage Airlines hat die Gesellschaft ihren Heimatflughafen in Frankfurt am Main. Im Rahmen des Outsourcings wurden zudem die Gesellschaften Lufthansa Cargo AG, Lufthansa Technik AG sowie das Schulungszentrum für Piloten und Bordpersonal Lufthansa Flight Training gegründet.

Mit allen Unternehmensbestandteilen und Tochtergesellschaften engagiert sich die Lufthansa heute in verschiedenen Gebieten des Luftverkehrs. Hierzu zählen neben der klassischen Passagierbeförderung auch die Logistik, Technik, Catering sowie IT-Services.

Wirtschaftliche Situation

Mit knapp 120.000 Mitarbeitern generierte die Lufthansa in 2015 einen Umsatz von etwa 32 Milliarden Euro. Damit verzeichnet die Lufthansa, im Gegensatz zu der Mehrheit anderer Fluggesellschaften, in beiden Bereichen kontinuierliche Zuwächse.

Mit allen Tochterunternehmen beförderte die Lufthansa in 2015 107 Millionen Passagiere weltweit.

Als DAX-notiertes Unternehmen besteht für die Lufthansa die Auflage durch staatliche Betriebsgenehmigung, nicht mehr als 50 Prozent der Firmenanteile an juristische Personen außerhalb der EU zu veräußern. Derzeit liegt deren Anteil bei etwa 46 Prozent.

Flugziele und Flotte

Das Streckennetz der Lufthansa umfasst Verbindungen zu Zielen in ganz Europa, die neben Zielen in Nord- und Südamerika sowie Asien, Afrika und im Nahen Osten von Frankfurt am Main und München angeflogen werden. Langstreckenflüge als Non-Stop-Verbindung erreichen von Frankfurt aus zum Beispiel Buenos Aires-Ezeiza, Singapur Changi, Kuala Lumpur sowie von München aus Los Angeles oder São Paulo.

Vom Drehkreuz Düsseldorf aus, fliegt die Lufthansa nach Newark in New Jersey (USA).

Weitere Ziele, über Drehkreuze wie Zürich, Wien, Köln/Bonn, Brüssel-Zaventem, bedient die Lufthansa indirekt über Tochtergesellschaften wie zum Beispiel Germanwings.

Die Lufthansa Passage betreibt eine Flotte mit 270 Maschinen, als Gesamtkonzern mit allen Tochtergesellschaften bringt es die Lufthansa insgesamt auf eine Flottenstärke von 705 Flugzeugen. Mehrheitlich handelt es sich hierbei um Maschinen vom Typ Airbus A320-200 und A321-100/200, mit je 64 Maschinen. Darüber hinaus finden sich in der Flotte Maschinen ebenfalls von Airbus, in den Typen A319-100, A330-300, A340-300, A340-600, A350-900, A380-800 sowie Boeing 747-400, 747-8I und Boeing 777-9. Weitere 144 Maschinen verschiedener Typen sind geordert.

Im Gegensatz zu anderen Gesellschaften arbeitet die Lufthansa mit einem System, das je nach Maschine und Flugverbindung bis zu vier verschiedene Klassen zur Auswahl anbietet. Die First Class, welche ausschließlich auf Langstreckenflügen verfügbar ist, besteht aus einem Abschnitt im vorderen Teil der Maschine, der acht Sitze beherbergt.

Die Business Class verfügt über Sitze, die sich in Betten umwandeln lassen. Darüber hinaus umfasst das Angebot in der Regel ein Dreigang-Menü sowie ein sogenanntes „Amenity Kit“, das flugspezifische Hilfsmittel enthält.

In einer Premium Economy Class finden sich im Gegensatz zur einfachen Economy Class Sitze mit größerem Sitzabstand und komfortableren Einstellungsmöglichkeiten. Außerdem umfasst das Angebot ein weiteres Gepäckstück bis 23 kg, ein Dreigang-Menü auf Porzellan sowie ein Begrüßungsgetränk. Das Check-in für die Premium Economy Class ist vereinfacht und gegen Aufpreis erhält man Zugang zum Lufthansa Business Lounge.

Die Economy Class bietet Sitze mit individuellen Bildschirmen für das Entertainmentsystem an Bord, die den Komfort auf Langstreckenflügen erhöhen sollen.

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